10 x Motivation für Laufanfänger | 20 min

Das war ein wunderschöner Morgen, am Samstag, Sonnenschein, leichter Wind! Noch eben sah es nach dichten Wolken aus, und dann – konnten wir alle in Tops laufen. Wir haben uns getroffen, um miteinander 20 Minuten zu laufen und danach schönes, entspannendes Yoga für Läufer zu machen…

Während des Laufs habe ich eure Motivation erfragt und so ein paar Tipps zusammen getragen, mit denen Laufen gehen leichter fallen sollte. Vielleicht ist für jemanden ja etwas dabei? Und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Workshop Yoga & Laufen für Laufanfänger, bei dem möglicherweise neue Tipps dazu kommen 🙂

Motivation – 10 Tipps für Laufanfänger

  1. Eine App nutzen. ZB Runtastic oder Strava. Das hat gleich mehrere Vorteile: Man sieht sehr schnell, welche Fortschritte man macht, und hat diese Daten immer parat, wenn man sie vom Handy auf die Website hochlädt. Es ist wirklich nett, wenn die App dich am Wochenende lobt, was du schon wieder alles gemacht hast. Mein bestes Runtastic-Lob: Gratulation! Mit der Energie, die du diese Woche aufgebracht hast, kann man den Eiffelturm beleuchten. (Wie genau das gehen soll, hat die App nicht verraten, aber schön zu hören, danke, runtastic)
  2. Mit Gleichgesinnten laufen. Es gibt massenweise Lauftreffs, und wenn es noch keinen in deiner Nähe gibt, rufe eben einen ins Leben! Am besten, man trägt sich dann den Termin fest ein, denn selbst wenn die anderen mal nicht können, kann man laufen. Man hatte es ja dann sowieso geplant… Alleine laufen ist auch schön!
  3. Nicht zu viel vornehmen – und nicht zu wenig. Einmal die Woche Laufen ist besser als gar nicht, aber leider zu wenig, um einen Gewöhnungseffekt und damit einen Trainingseffekt zu erzielen. Zweimal ist nett. Drei mal laufen ist für den Anfang grossartig! Denn dann baust du Ausdauer auf und dein Körper gewöhnt sich an die Bewegungen. Wer ab und zu mal auf zwei mal pro Woche zurückfällt, baut zumindest nicht ab 🙂
  4. Laufen mit Dingen kombinieren, die man mag: Laufen & Yoga, ein echter Hit 🙂 Waldläufe, das non plus Ultra, um wirklich abzuschalten, und etwas für echte Genussläufer. Gegenden erkunden, in denen man noch nie war. Manch einer mag es auch, in einem neuen Top oder neuen Schuhen zu laufen, auch das ist eine gute Kombi und kann hervorragend motivieren!
  5. Á propos Schuhe – ich habe einen wirklich großen Fundus aus wunderschönen, schmalen, eleganten, chicen, schönen Damenschuhen – zu vergeben, denn die ziehe ich nicht mehr an. Seit ich es bewusst genieße in Schuhen zu laufen, die passen, mag ich meine Füße nicht mehr in zu schmale Schuhe stopfen. Was ich früher mit New Balance, natürlich dem extrabreiten Herren-Modell erreicht habe, finde ich heute in meinem Lieblingsmodell der Marke Altra (hallo Jörg:)): ausreichend Platz für die Zehen und natürliches Laufen ohne „Absatz“ (Null Sprengung) – Wonderful!
  6. Erfolge motivieren. Das betrifft auch die sichtbaren Erfolge: Unsere Körper sind zum Laufen gemacht, nicht zum Sitzen. Jedenfalls nicht nur 🙂 Geniessen wir die Straffung und Spannung, die Energie, Kraft, die sich entwickelt. Und die besser aussieht 🙂
  7. Diesen Tipp kennen wir alle: Ziele definieren, die erreichbar sind! Nicht direkt eine Stunde laufen wollen, 20 Minuten sind für den Anfang auch gut! Irgendwann wird es länger, das ist so sicher wie es im Wald schön ist! Praktisch ist auch, sich eine lang erscheinende Strecke aufzuteilen: Noch diesen Hügel, noch diese Biegung dort, noch 10 Minuten, noch 2 Kilometer… So werden die Strecken leicht lange – auch, weil die Aufmerksamkeit nicht zu weit entflieht.
  8. Aus meiner Sicht einer der wichtigsten Tipps: Nicht vergleichen! Diese Blicke nach links und rechts vermiesen uns das schönste Lauf- und Seinsgefühl! Bleib ganz bei dir! Atme, nur für dich! Es wird immer welche geben, die schneller, besser, eleganter, chicer, schöner oder was weiß ich was performen, im Laufen wie im Leben. Entdecke für dich, was wichtig ist: ganz bei sich zu sein. Auch beim Laufen, hari om!
  9. Außerdem bist du so schnell, wie es für dich richtig ist. Solange du keine Olympiamedaille oder sonstige Wettkämpfe gewinnen möchtest, laufe in Deinem Wohlfühltempo, so, wie es dein Körper dir sagt. Das ist für Laufanfänger einfach der wichtigste Hinweis. Im Übrigen führt Yoga uns genau dorthin: Achtsam mit sich (und anderen) lernen umzugehen, um genau das richtige Mass zu halten.
  10. Dann gab es noch die Frage „Musik oder keine Musik“. Jeder möge das für sich entscheiden. Aber eines ist klar: mit Musik auf den Ohren wirst du im Wald nicht die Vogel hören, nicht das Rauschen der Baumwipfel und nicht die Stille. Und Stille ist es, was wir suchen, wenn wir uns zurückziehen wollen, um aufzutanken, um uns stressresistenter zu machen.

So, das war wirklich eine Menge Motivationspower. Dafür hatten wir Zeit, zu reden, uns auszutauschen, ein wenig herumzualbern. Schön wars! Vielleicht bis zum nächsten Mal OutdoorYoga oder Yoga & Laufen für Laufanfänger – Wann gehst du laufen?

Sabine Flechner-Schork
Ich mag Trailrunning in wilder Natur, Yoga & Stille, Essen, Lachen und gute Gespräche. Meine Stärken sind es, strukturiert Situationen zu erfassen und sie gezielt zu planen und zu gestalten. Am liebsten gebe ich Motivation & Knowhow weiter, um gemeinsam effizient und mit Leichtigkeit an deinen Zielen arbeiten zu können.

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