Yoga-Routine | Yoga täglich 12

…nicht, dass das zur Routine wird! So war es ja nicht gedacht, wieso steht da jetzt „Routine“ in der Headline? Also erst einmal: Die Übungen sind für mich vielleicht mittlerweile routiniert, ich kenne die Abfolge, aber Routine ist es dennoch nicht wirklich, weil es auch jedes Mal ein anderes Gefühl zum Praktizieren gibt und ich jedes Mal etwas lerne…

Aus jeder Yogastunde etwas lernen….

Aus dieser Mittelstufen-Stunde nehme ich mit:

  • Der Raum ist voll. Das ist ok für mich, es gibt keine Berührungsängste. ich kann mich irgendwo hinlegen, ohne daraus einen Staatsakt zu machen, denn ich werde ja eh den Blick nach Innen richten 🙂 Höchstens, dass ich aktuell ein bisschen empfindlicher hinsichtlich Knoblauch-Ausdünstungen geworden bin;) Aber das kann man überleben!
  • It´s all about core – Eine feste Mitte, ein stabiler Core, befähigt uns, einige Asanas überhaupt erst ausüben zu können. Ohne Core steht man nicht erfolgreich im Kopfstand. Ohne feste Körpermitte bekommt man im schrägen Seitstütz, Vasisthasana, das obere Bein nicht hoch. Alle Bewegungen werden konzentrierter ausgeführt, wenn die Core-Muskeln aktiviert sind. Und: eine feste Mitte zu haben ist relativ unabhängig von Muskelausstattung des Körpers.
  • Geduld, die richtige Technik und Vertrauen sehe ich gerade als die drei wichtigsten Eigenschaften, bezogen auf Asanas: Nur durch Üben lernt der Körper die Bewegung und Haltung, nur durch die präzise Technik werden keine Schutzhaltungen oder ungesunde Belastungen provoziert und nur durch Vertrauen, in uns selbst, in die eigene Stärke, in seine eigenen Ressourcen, machen wir neue Erfahrungen und entwickeln uns so weiter. Für den Schüler auf dem spirituellen Weg, also uns im weiteren Sinne, sind die drei wichtigsten Eigenschaften, die er zu lernen hat, allerdings Viveka (Unterscheidungskraft), Vairagya (Nichtanhaften), Shatsampat (Gelassenheit) und Mumukshuttva (Sehnsucht nach Erleuchtung)…
  • Achte auf den Körper und finde deine Achse: Harmonie, Ruhe, Ausgewogenheit, alle möglichen Begriffe für die korrekte Ausrichtung Deines Körpers. Der Yogalehrer kann Dir natürlich sagen, mach den Arm mehr nach links, das Bein mehr nach rechts, aber wir sollten lernen, auf unsere eigene Körperintelligenz zu hören. Wann genau bin ich exakt ausgerichtet? Spüre ich den Schwerpunkt, die Verbindung nach oben und nach unten, habe ich fest, was fest sein soll und lasse ich locker, wo ich locker lassen kann?
  • Lerne Dein Ego kennen: Wenn Du Deinen Geist kennst, kannst Du ihn zähmen, habe ich die Tage gehört. Wenn man sich der Initiatoren und Hintergründe bewusst wird, ist man einen Schritt näher am Erkennen, und näher am Erkennen zu sein, heißt, näher an Transformation und Veränderung. Mein Ego, das sich kokett im Scheinwerferlicht dreht, wenn ich die bewundernden Blicke im Kopfstand spüre, ist auch bloß ein Ego, das sich dreht. Im Licht. Und dann wieder von der Bühne geht…
  • Wehret den Anfängen… Ich hörte meinen Mattennachbarn ächzen und stöhnen bei den verzweifelten Versuchen, in den Kopfstand zu springen. Mein angehendes Yogalehrerherz hüpfte und trat mich von innen: Los, hin zu ihm, er braucht dich! Doch ich komme dagegen an 🙂 Erstens bin ich hier nicht der Lehrer, und zweitens hat mich gerade keiner gefragt 🙂 Auf der einen Seite ist es natürlich schön, dazu beitragen zu können, dass jemand seine Ziele erreicht. Das ist auch mit der Grund, warum ich es mag, Yoga nicht nur selbst zu praktizieren, sondern als Yogalehrerin auch mit anderen praktizieren möchte. Auf der anderen Seite ist es für mich in diesen Stunden Ziel, in den Asanas zu bleiben, die Essenz der Übung zu finden, auf mich zu hören, bei mir zu sein. Wenn mich allerdings nach der Stunde jemand anspräche, hülfe ich gerne weiter. Und ich nehme mir vor, nach diesem experimentellen Power-Monat zwar weiter zu machen, aber auch ab und zu als Assistentin in einem der Kurse zu arbeiten…
  • A propos: Nach der Yogastunde hatten wir noch einen guten Moment des Erfahrungsaustausches, bei einem Tee, und auch das gehört dazu.

ALL YOU CAN YOGA (in a month) – Live-Tagebuch

  1. Fortgeschrittene Mittelstufe – All you can yoga
  2. Offene Mittelstufe – Entspannung
  3. Yogastunde special – Kopfüber in den Skorpion
  4. Yogalehrerausbildungsabend – Touched by Vipassana
  5. 3 h Workshop Bodywork – Partner Asana – Grenzen erfahren
  6. Yogastunde Offene Mittelstufe – Licht im Dunkel
  7. Mittelstufe – Muskelkater von den ...
  8. Yogalehrer-Ausbildungsabend – …Bemühungen
  9. Mittelstufe Yogaloft – Yoga mit Musik
  10. 3 h Workshop Yoga Nidra
  11. Fortgeschrittene Mittelstufe – Dynamisches Yoga trifft Stille
  12. Yogastunde offene Mittelstufe – Yoga-Routine
  13. Yogalehrer-Ausbildungsabend – Korrekturen
  14. 3 h Workshop Schulter, Hals, Nacken
  15. Yogastunde Mittelstufe
  16. Yogalehrer-Ausbildungsabend
  17. Tagesseminar + 2 x 90 Minuten Chakra-Yoga in Bad Meinberg
  18. Tagesseminar + 1 x 90 Minuten Chakra-Yoga in Bad Meinberg
  19. Fortgeschrittene Mittelstufe
  20. Yogastunde Mittelstufe
  21. Yogalehrer-Ausbildungsabend
  22. 3 h Workshop Thaiyoga
  23. Tagesseminar + 2 x 90 Minuten Yoga
  24. Tagesseminar + 1 x 90 Minuten Yoga
  25. Eigener Workshop Yoga für Läufer 3 Tage

 

Ich mag Trailrunning in wilder Natur, Yoga & Stille, Essen, Lachen und gute Gespräche. Meine Stärken sind es, strukturiert Situationen zu erfassen und sie gezielt zu planen und zu gestalten. Am liebsten gebe ich Motivation & Knowhow weiter, um gemeinsam effizient und mit Leichtigkeit an deinen Zielen arbeiten zu können.

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